Über uns

Was wir erreichen wollen

In unserem Verein setzen wir uns für Personen ein, deren Situation durch dauerhafte Erkrankung und/oder der Pflege von Angehörigen dazu führt, sich isoliert und nicht mehr als vollwertig "funktionierender" Teil der Gesellschaft zu fühlen.

 

Bei uns sind all jene willkommen, die Gemeinschaft suchen. Wir bieten einen sicheren Raum, in dem ein Austausch möglich ist und wir in dieser Gemeinschaft anderen helfen und selbst Hilfe erfahren.

Wir sind bisher

Eine Gruppe um die Initiatorin E. Adler-Merbach. Sie pflegte ihren Mann nach einem schweren Unfall von 2013 bis 2020 zu Hause. Er war betroffen von Schädel-Hirn-Trauma, Tracheostoma, Wachkoma und dem Zustand danach.

Mehr über Toni im Blog.

Zusammen mit unabhängigen Fachkräften, Therapeuten, anderen Betroffenen, Angehörigen und Freunden gründete Sie diesen Verein, um anderen ähnlich geforderten Personen zu helfen.

Wir freuen uns auf weitere Interessierte, die unsere Vision teilen, sich einbringen oder uns anderweitig unterstützen möchten.

Leben

  • Gespräche
  • Teil einer Gemeinschaft sein
  • offener Austausch
  • ähnliche und gänzlich fremde Lebens-Situationen kennenlernen
  • Geselligkeit erleben

Fördern

  • Veranstaltungen und Vorträge zu speziellen Themen, die Hemmschwellen und Berührungsängste abbauen sollen
  • Betroffene nach Möglichkeit zu fördern, um eine Erweiterung der Lebensqualität zu erreichen

Pflegen

  • Austausch zwischen pflegenden Angehörigen, Pflegepersonen & Fachleuten
  • interdisziplinäre und multiprofessionelle Zusammenarbeit zum Wohl jedes individuell Betroffenen
  • Pflege sozialer Kontakte in einem sicheren Umfeld ohne Erwartungshaltung

Themenfeld DEMENZ

Flyer vom Netzwerk Demenz Zollernalbkreis mit dem Jahresprogramm 2026

SHG Demenz ZAK

Unterstützt aus Mitteln der gesetzlichen Pflegeversicherung

sowie der Städte Albstadt, Balingen und Hechingen.

 

Hier der Flyer der Selbsthilfegruppe Demenz im Zollernalbkreis.

Dieser Link führt zum Netzwerk Demenz Zollernalbkreis.

Der Pressebericht über die SHG Demenz vom 28.07.2025 in der Südwestpresse.

Die monatlichen Austauschtreffen der Mittags- sowie der Abendgruppe finden im barrierefreien Raum für Begegnung des iNot e.V. statt und sind gut auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Für Erkrankte mit Bewegungsdrang ist der nahegelegene Park an der Eyach für begleitete Spaziergänge ideal.

Die Themen und zusätzlichen Angebote beinhalten immer die gleichzeitig gegebene Möglichkeit einer Betreuung der Menschen mit Demenz durch Fachkräfte und ehrenamtlich Helfende und richten sich nach den Bedürfnissen und Wünschen der pflegenden Angehörigen.

Darunter z.B. Bewegungsangebot im Fitness-Center, mehrtägige Auszeit sowie Einzelberatungen.

 

AKTIONEN und PROJEKTE

Aktionen und Projekte
Centspende EDEKA Südwest

presse-information

Edeka-Mitarbeitende unterstützen den Verein iNot e.V. in Balingen


Balingen/13.07.2026 – Der Verein iNot e.V. in Balingen erhält eine Spende über 1.500 Euro von Mitarbeitenden von Edeka Südwest und ihren Produktionsbetrieben. Im Rahmen ihrer Initiative „Cent-Spende – Edeka Südwest hilft“ spenden die Mitarbeitenden den Cent-Betrag ihrer monatlichen Lohnabrechnung und unterstützen damit jedes Jahr etwa 20 soziale Organisationen und Aktionen.

Die Edeka-Mitarbeitenden, die sich an der Initiative Cent-Spende beteiligen, können selbst vorschlagen, welche Vereine und Organisationen mit dem Geld im Spendentopf unterstützt werden sollen. Ein Gremium, bestehend aus vier Unternehmensvertretenden aus den Geschäftsbereichen Nachhaltigkeit, Personal, Recht und Unternehmenskommunikation, dem Betriebsrat sowie acht weiteren Mitarbeitenden, die alle zwei Jahre wechseln, stimmt über die Verteilung ab.

Angelika Pieper, Andreas Blutbacher und Karl-Michael Eppler, alle Edeka Südwest, überreichten stellvertretend den symbolischen Spendenscheck an Elfriede Adler-Merbach, Vorständin iNot e.V.. „Unser Verein ist aus der Überzeugung entstanden, dass niemand mit einer schweren Erkrankung oder Pflegeverantwortung allein bleiben sollte. Wir möchten einen Ort schaffen, an dem Betroffene und Angehörige Gemeinschaft, Unterstützung und neue Perspektiven finden“, erläuterte Elfriede Adler-Merbach im Rahmen der Scheckübergabe und ergänzte: „Gemeinsam können wir Wege entdecken, die Lebensqualität und Teilhabe ermöglichen – auch in schwierigen Lebenssituationen.“

 

Ein Ort für Austausch und gegenseitige Hilfe

 

Der Verein iNot e.V. in Balingen schafft Begegnungs- und Unterstützungsangebote für Menschen mit dauerhaften Erkrankungen oder Beeinträchtigungen sowie deren Angehörige. Ausgehend von der persönlichen Geschichte seines Namensgebers Toni Merbach verfolgt der Verein das Ziel, Betroffenen durch Gemeinschaft, Vernetzung und individuelle Hilfen neue Perspektiven und Lebensqualität zu ermöglichen. Zu den Angeboten zählen unter anderem die Trägerschaft der Selbsthilfegruppe Demenz im Zollernalbkreis, Freizeitangebote für Betroffene und Angehörige sowie Bewegungs- und Begegnungsangebote in Kooperation mit regionalen Partnern. Der vereinseigene Raum für Begegnung steht vielfältigen Zielgruppen offen und fördert Austausch, Unterstützung und Teilhabe.

 

Zusatzinformation – iNot e.V.

https://www.inotverein-balingen.de/

Zusatzinformation – Edeka Südwest

Edeka Südwest mit Sitz in Offenburg ist eine von sechs Edeka-Regionalgesellschaften in Deutschland und erzielte im Jahr 2025 einen Verbund-Einzelhandelsumsatz von 11 Milliarden Euro. Mit rund 1.100 Märkten, größtenteils betrieben von selbstständigen Kaufleuten, ist Edeka Südwest im Südwesten flächendeckend präsent. Das Vertriebsgebiet erstreckt sich über Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland sowie den Süden Hessens und Teile Bayerns. Zum Unternehmensverbund gehören auch der Fleisch- und Wurstwarenhersteller Edeka Südwest Fleisch inklusive Produktions-standort Schwarzwaldhof für Schwarzwälder Schinken und geräucherte Produkte, die Bäckereigruppe Backkultur, der Mineralbrunnen Schwarzwald-Sprudel, der Ortenauer Weinkeller und der Fischwaren-spezialist Frischkost. Einer der Schwerpunkte des Sortiments der Märkte liegt auf Produkten aus der Region. Im Rahmen der Regionalmarke „Unsere Heimat“ arbeitet Edeka Südwest beispielsweise mit mehr als 1.500 Erzeugern und Lieferanten aus Bundesländern des Vertriebsgebiets zusammen. Eine Auswahl an Partnerbetrieben der regionalen Landwirtschaft im Überblick gibt es unter www.zukunftleben.de/regionale-partnerschaften. Der Unternehmensverbund, inklusive des selbständigen Einzelhandels, ist mit rund 47.000 Mitarbeitenden, darunter etwa 3.400 Auszubildende in rund 40 Berufsbildern, einer der größten Arbeitgeber und Ausbilder in der Region. Insgesamt etwa 10.000 Mitarbeitende arbeiten an den Bedientheken für Fleisch und Wurst sowie Käse, Fisch und Backwaren.

CUWI 2025 mit der SHG Tracheostoma

Stark vertreten bei den Workshop-Tagen

Zusammen mit Teilnehmern der Selbsthilfegruppe Tracheostoma waren Mitglieder des iNot e.V. Balingen am 13. und 14. März zur CUWI 2025 nach Neu-Ulm gereist.
Die CUWI wurde 2013 von CNI, dem Competenz Netzwerk für Außerklinische Intensivversorgung e.V. und dem IpW, dem Institut für pflegerische Weiterbildung konzipiert. Dieses Jahr fanden sie bereits zum elften Mal statt. Diese beiden Workshop-Tage mit umfangreicher Fachausstellung im Foyer der Ratiopharm-Arena sind speziell für Fachkräfte der außenklinischen Intensivpflege initiiert. Patienten der außerklinischen Intensivversorgung benötigen ein engagiertes, kompetentes, interdisziplinäres Pflege- und Therapeutenteam, um optimal in den eigenen vier Wänden oder alternativen Wohnformen versorgt werden zu können.

Für die Selbsthilfegruppe Tracheostoma besonders erfreulich: dieses Jahr wurden dabei Spenden für das Filmprojekt „Leben mit Tracheostoma“ gesammelt. Direkt nach der Eröffnung stellten Lisa Mayr und Elfriede Adler-Merbach das geplante Projekt und die Selbsthilfegruppe Trachestoma vor. Außerdem war die Selbsthilfegruppe unterstützt vom iNot Verein an beiden Tagen mit einem Stand auf der Fachausstellung präsent.
Da eine große Gruppe von Teilnehmenden und vom Verein angereist war, konnten auch viele Vorträge und Workshops besucht werden. Gleichzeitig ergaben sich viele gute oder interessante Gespräche sowie positive Rückmeldungen zum geplanten Film mit den anderen Fachausstellern wie Herstellern, Provider, Pflegediensten, Fachverbänden, Selbsthilfegruppen, Bildungsträgern und Fachzeitschriften. Unsere Personen mit Tracheostoma konnten im Kontakt mit den verschiedenen Herstellern von Kanülen direkt Feedback geben. Angehörige fanden mögliche neue Lösungen für Probleme ihrer Betroffenen und konnten Proben mit nach Hause nehmen.

Sandros Glücksmomente

Sandros Glücksmomente liegen auf dem Rücken der Pferde

Balingen Am hochsommerlichen Samstag, 20. Juli 2024 fand ein besonders nachhaltiger Glücksmomente-Ausflug für Sandro Jirowetz, einen ALS-erkrankten Bewohner der Intensivpflege-Wohngemeinschaft in der Simon-Schweitzer-Str. 21 in Balingen, statt.

Die Idee für den Ausflug entstand im Rahmen einer Therapieeinheit. Sandro und die Logopädin Lisa Mayr, auch 2. Vorsitzende des iNot e. V., stellten fest, dass sie eine gemeinsame Leidenschaft verbindet – das Westernreiten. Lisa konnte sich vorstellen, dass ihr Isbrany, ihr 21-jähriger Schimmel durchaus dazu geeignet wäre. Die Vorsitzende des iNot e.V., Elfriede Adler-Merbach, übernahm zusammen mit der Fachpflegekraft, Anja Reupsch, die Koordination und die Anmeldung des Glücksmomente-Ausflugs beim DRK- Kreisverband Zollernalb e. V.

Im Wünschewagen wurde Sandro von seiner Bezugspflegerin Anja begleitet, die von ihrem Arbeitgeber, dem Intensiv-Pflegedienst Kieser, explizit für diesen Ausfliug freigestellt wurde. Denn aufgrund der fortgeschrittenen ALS-Erkrankung kann die Kommunikation und die medizinische Versorgung nicht so einfach in fremde Hände übergeben werden. Die Vorfreude auf diesen besonderen Glücksmoment war so groß, dass eigentlich jeder dabei sein wollte.

Tatsächlich machten sich neben dem 3-köpfigen DRK-Team, Thomas Reichenberger, Patrick Götz und Annelie Schreyeck sowie der Bezugspflegerin Anja, auch Sandros Lebensgefährtin, Nicole Braun, deren Freundin Michaela Metz und die Vereinsvorsitzende Adler-Merbach auf den Weg nach Meßkirch-Heudorf. Nach ca.1 Stunde Fahrt erreichten die Reisenden ihr Ziel - die Valley Brook Ranch. Dort trafen alle aufeinander; das Ranch-Team und die Wünschewagen-Kolonne.

Auf der Ranch hatte Lisa’s Lebensgefährte, Thorsten Mattes aufgrund seiner Erfahrung bei der Bergwacht seinen ehemaligen Kollegen, Thomas Reichenberger im DRK-Team sofort erkannt. Ein perfekter ungeplanter Zu- oder Glücks-Fall, wie sich noch herausstellte. Nach dem ersten Ankommen und Beschnuppern und der Kontaktaufnahme zwischen Pferd und Sandro ging es ans Satteln und die Umsetzung des Tagesziels. Die beiden ehemaligen Bergwachtler übernahmen die Aufgabe des „Lifts“. Mithilfe eines Lifter-Tuches wurde zuerst Lisa selbst in die Lüfte gezogen, um die ganze Situation auszuprobieren und den perfekten Ablauf für Sandro und Isbrany zu testen. Die vierbeinige Hauptfigur des Tages, Isbranywurde von Teresa Strobel, ebenfalls Logopädin und pferdeerfahren, betreut. Die Fotografin, Sarah Degen hielt den Ablauf dieses einmaligen Ereignisses mit ihrer Kamera fest.

Die Spannung stieg, als Sandro langsam mitsamt Beatmungsschlauch aus dem Rollstuhl abhob. Isbrany wurde unter ihm hindurchgeführt und kam unter ihm zu stehen. Thomas und Thorsten ließen Sandro langsam auf den Pferderücken ab. Da seine Position etwas zu flach war, stieg Annette Scheja, eine Stallkameradin kurzerhand als eine "lebende Rückenlehne“ hinter Sandro aufs Pferd. Sie stützte Sandro von hinten, sodass Isbrany einige Schritte vor und zurückgehen konnte und der strahlende Sandro die vertrauten Bewegungen spürte.

Nach einigen Momenten landete er wieder sicher im Rollstuhl und alle Beteiligten strahlten um die Wette. Danach wurde das Hochgefühl mit Kaffee, Eiskaffee und Häppchen noch lange auf der Ranch ausgekostet. Erst gegen Abend verabschiedeten sich alle und es ging wieder mit Rollstuhl in den Wünschewagen und zurück nach Balingen in die WG.

Jetzt noch, viele Wochen später sind Sandro und seiner Partnerin Nicole die pure Freude und das Glück anzumerken, wenn das Gespräch auf diesen denkwürdigen Samstag gelenkt wird. Die Bilder sprechen für sich!

Herzlichen Dank an alle Beteiligten! Ein wirklich gelungener Glücksmoment mit Pferd!!!

Gruppenfoto in der Reithalle mit allen Beteiligten und weißem Pferd in der Mitte